Aktuelles

 

 

Erfolgte Maßnahmen seit Rückkauf der Burg im Jahr 1999
und zukünftige Verwendung:

In den neunziger Jahren wurde das Relief über dem Burgtor, das den Erbauer der Burg,
Ulrich von Schwerin, und dessen Gemahlin, Anna, geb. von Arnim, zeigt, abgenommen.
Als erste Maßnahme nach dem Rückkauf der Burganlage, wurde das Relief mit Unterstützung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege MV (LAKD), privater Förderer sowie dem, auch für die jeweils ande­ren Maßnahmen geforderten Eigenanteil, restauriert und 2002 durch eine Replik an alter Stelle, über dem Burgtor, ersetzt.
Das restaurierte Original befindet sich im Remter auf der Burg.

Kopie des Reliefs

 

Im Jahr 2009 ist es gelungen, ebenfalls mit Unterstützung des LAKD, die mit
Feld­steinen der ehemaligen Grundmauer der 1748 abge­brannten Kirche
und Bau­schutt verschüttete Krypta auszu­schachten und
die eingebrochenen Gewöl­be wieder herzu­stellen.

Krypta

Im Jahr 2014 wurde, ebenfalls mit Hilfe des LAKD und privater Förderer, die his­torische Dachanlage des Wirtschaftsgebäudes durch Reno­vierung des Dachstuh­les und gänzliche Neueindeckung (ca. 1200 qm) ge­rettet.

Wirtschaftsgebäude

Auf dem Gelände befinden sich zudem die Reste der älteren, in das frühe Mittel­alter zurückgehenden Ringburg. Eine Feldsteinmauer im Halbrund aus dem 13. Jahrhundert ist noch vorhanden und in einem beklagenswerten Zustand. Mit Hilfe des LAKD und der Deutschen Burgenvereinigung e.V.,  konnte im Jahr 2015 mit der Restaurierung begonnen werden. Ca. ein Drittel der Mauer konnte somit fachgerecht und mit großer Sorgfalt saniert werden.
Das Resultat kann sich se­hen lassen und lässt darauf hoffen, dass es gelingen wird, auch die restliche Mau­er zu restaurieren.

Restaurierungsphase I
Gesamtansicht

 

Im Jahr 2015 konnten ca. 12 ha (schraffierte Fläche) des zur Burg gehö­renden Parks (ursprüngliche Größe 16 ha), genannt „Kaiser­koppel“, der vom SED-Regime 1945 völker­rechtswidrig enteigneten Grund­stücke, von der Bodenverwertungs- und verwaltungs GmbH (BVVG) des Bundes käuflich zurückerworben werden. Der Rest von ca. 4 ha wurde der Gemeinde Spantekow kostenlos zu­geeignet.

Kaiserkoppel

 

Gute Aussichten bestehen, daß mit der dringend erforderlichen Sanierung und Erneuerung der Dachanlage des Burggebäudes im Jahr 2017 begonnen werden kann.


Vorderfront, linke Seite

 

 

Zukünftige Verwendung

Es ist vorgesehen, daß die Festungsanlage nach ihrer Reno­vie­rung der Allgemein­heit als internationales Kultur­zentrum zur Verfügung steht. Sie soll aufgrund ih­rer geschichtlichen Bedeutung vornehmlich in das Tourismus­programm des Lan­­­­­­­­des MV eingebunden werden. Verbunden hiermit sollte die Einrichtung eines um­fassenden Muse­ums­­programms ein­­hergehen. Da mit der Sanierung des Da­ches des Wirt­schafts­gebäudes eine für die Nutzung wichtige Voraus­set­zung er­füllt ist, könnte man daran denken, erste Veranstal­tungen zu planen, voraus­ge­setzt, es können die für den wei­teren Ausbau des Innenraums notwendigen Mit­tel aufge­bracht werden, was nur mit großzügiger
öffentlicher Hilfe und Unter­stüt­zung privater Sponsoren möglich sein wird.

Spendenkonto:
Förderverein Denkmal und Naturschutz e.V.
Stichwort: Burg Spantekow

Sparkasse Vorpommern,
IBAN: DE 37 1505 0500 0102 0315 76
BIC: NOLADE21GRW

Sämtliche Sanierungsarbeiten stehen unter der fachkundigen Leitung des

Architekurbüros:
Ruiken & Vetter
rvbln@arcor.de

Inh.: Dipl.-Ing. Architekt Andrea Ruiken u.
Dipl.-Ing. Architekt Michael Vetter
Schönstedtstr. 7
12043 Berlin